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SAP Integration Suite – Die BizTalk Alternative
BizTalk ablösen – mit der SAP Integration Suite (BTP)?
Mit der zunehmenden Migration von SAP-Systemen in die Cloud wird die SAP Business Technology Platform (BTP) für viele Unternehmen zur zentralen Integrationsbasis. Neben den Cloud-Services bietet sie mit der SAP Integration Suite eine moderne, leistungsstarke Plattform, die SAP- und Non-SAP-Systeme, On-Premises-Anwendungen und Cloud-Szenarien sicher und skalierbar verbindet.
Gleichzeitig rückt das End-of-Life des Microsoft BizTalk Servers immer näher. Unternehmen stehen daher vor der Herausforderung, ihre Integrationsarchitektur zu modernisieren, Betriebsrisiken zu minimieren und eine zukunftsfähige Lösung für BizTalk-Ablösung und -Migration zu finden.
Vor diesem Hintergrund stellt sich eine entscheidende Frage:
Ist die SAP Integration Suite die optimale BizTalk-Alternative – und wie gelingt ein technisch, organisatorisch und wirtschaftlich reibungsloser Umstieg?
Handlungsbedarf bis 9. April 2030
BizTalk EOL: Mainstream 11.04.2028 • Extended 09.04.2030
Nach dem Extended Support gibt es keine Sicherheitsupdates mehr!
Warum der Wechsel von BizTalk jetzt Thema ist
Microsoft BizTalk war über viele Jahre eine bewährte Integrationsplattform. Doch das Supportende rückt näher und Unternehmen stehen vor der Frage, wie sie Integrationen künftig sicher, skalierbar und Cloud-fähig gestalten. Die SAP Integration Suite bietet dafür eine moderne, flexible Alternative auf der SAP Business Technology Platform (BTP).
Mit der Migration von SAP-Systemen in die Cloud rückt die SAP Business Technology Platform (BTP) zunehmend in den Fokus. Unternehmen entdecken dabei, dass die BTP nicht nur eine Plattform für Cloud-Services bietet, sondern auch eine leistungsfähige Integrationskomponente – die SAP Integration Suite enthält.
Diese Integration Suite ermöglicht die nahtlose Verbindung von SAP- und Non-SAP-Systemen, sowohl On-Premises als auch in hybriden Szenarien, und deckt alle gängigen Integrationsvorgänge ab: iFlows, Mapping, Adapter/Connectoren, API-Management und Monitoring.
Vor diesem Hintergrund stellt sich für viele Unternehmen die zentrale Frage:
Wäre die SAP Integration Suite die richtige Wahl, um Microsoft BizTalk Server abzulösen?
Besonders für Unternehmen mit einem starken SAP-Fokus ist diese Entscheidung entscheidend, da Integrationslösungen sowohl die Effizienz der Geschäftsprozesse als auch die Zukunftssicherheit der IT-Landschaft maßgeblich beeinflussen.
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Microsoft BizTalk Server – Bewährte Plattform mit End-of-Life-Risiken
Eine etablierte Integrationsplattform, die On-Premises-Anwendungen, externe Systeme und B2B-Kommunikation verbindet. Unternehmen schätzen die Stabilität, die umfangreichen Adapter und die Möglichkeit, komplexe Geschäftsprozesse zu orchestrieren.
Herausforderungen:
- End-of-Life (EOL): BizTalk Server 2020 hat Mainstream-Support bis 11. April 2028 und Extended Support bis 9. April 2030 (Microsoft Learn). Danach gibt es keine Sicherheitsupdates oder offiziellen Support mehr.
- Primär On-Premises: Cloud-Integration nur eingeschränkt möglich.
- Hoher Wartungsaufwand: Infrastruktur, Upgrades und Skalierung erfordern erhebliche Ressourcen.
Viele Unternehmen, die ihre SAP-Systeme in die Cloud migrieren, erkennen den richtigen Zeitpunkt, die bestehende Integrationslandschaft zu modernisieren und Alternativen zu BizTalk zu prüfen.
SAP Integration Suite – Moderne Plattform auf SAP BTP
Die SAP Integration Suite, Teil der SAP Business Technology Platform (BTP), ist eine cloud-native Integrationsplattform, die SAP- und Non-SAP-Systeme effizient verbindet. Sie unterstützt On-Premises, Cloud und hybride Szenarien und deckt alle wesentlichen Integrationsvorgänge ab:
- Datenintegration: Echtzeit- und Batch-Datenflüsse zwischen SAP- und Non-SAP-Systemen
- iFlows / Process Orchestration: Grafische Modellierung, Automatisierung und Orchestrierung komplexer Geschäftsprozesse
- Mapping / Transformation: Datenumwandlung zwischen unterschiedlichen Formaten
- Adapter / Connectoren: SAP- und Non-SAP-Systeme einfach verbinden
- API-Management: Erstellung, Verwaltung und Monitoring von APIs
- Event-driven Integration: Verarbeitung und Weiterleitung von Ereignissen
- Monitoring & Analytics: Echtzeitüberwachung, Logging und Alerting
- B2B / EDI: Standardisierte Geschäftsdokumente wie EDI oder IDoc
Lizenzierung und Betrieb der SAP Integration Suite
Die SAP Integration Suite ist Teil der SAP Business Technology Platform (BTP) und bietet Unternehmen flexible Modelle für Nutzung und Betrieb. Damit lassen sich Integrationsszenarien individuell planen – ob als Subscription, über Cloud Credits oder nach Verbrauch („Pay-As-You-Go“).
Lizenzierungsmodelle der SAP Integration Suite
Unternehmen, die SAP BTP (Business Technology Platform) bereits lizenziert haben, verfügen in der Regel über direkten oder sehr einfachen Zugang zur SAP Integration Suite, da diese ein Bestandteil der BTP ist. Die Integration Suite bietet zentrale Services für die Systemintegration, API-Management, Event-Driven Architecture und Prozessautomatisierung – also genau das Fundament, um hybride oder Cloud-Umgebungen effizient miteinander zu verbinden.
Abonnementmodell
Ein klassisches, planbares Lizenzmodell mit festem Leistungs- und Supportrahmen:
- Funktionsweise:
Pauschale (monatlich/jährlich) mit festem Scope inkl. Kontingenten (Connections, Messages, API-Calls). - Vorteil:
Klare, planbare Kosten und Budgetkontrolle. - Einsatzszenario:
Stabil laufende, kontinuierliche Integrationsanforderungen.
Beispiel: Eine definierte Zahl an Integrationsflows oder ein bestimmtes Nachrichtenvolumen ist im Preis inbegriffen.
Cloud Credits / BTPEA
Ein flexibles, verbrauchsbasiertes Modell über Cloud Credits:
- Funktionsweise:
Guthaben flexibel auf BTP-Services einsetzen, z.B. Integration Suite, SAP Build, AI Core, Data Intelligence. - Vorteil:
Maximale Flexibilität: gezahlt wird nur für den tatsächlichen Verbrauch. - Einsatzszenario:
Kombination mehrerer BTP-Services oder noch nicht planbares Nutzungsverhalten.
Abrechnung über verbrauchte Service-Einheiten im BTP Cockpit, transparent nachvollziehbar.
Pay-As-You-Go-Modell
Die niedrigste Einstiegshürde für den Start mit SAP BTP-Services:
- Funktionsweise:
Abrechnung nur nach tatsächlicher Nutzung, keine Mindestverpflichtung, keine Vorauszahlung. - Vorteil:
Sehr schneller Start über SAP Store oder Hyperscaler-Marktplätze (z.B. Azure Marketplace). - Einsatzszenario:
Pilotprojekte, Proof-of-Concepts oder temporäre/saisonale Workloads
Ideal, um neue Integrationsflüsse zu testen, bevor Volumen langfristig gebunden wird.
Betrieb auf verschiedenen Cloud-Plattformen
Ein wesentlicher Vorteil ist die Flexibilität im Cloud-Betrieb. Unternehmen können die SAP Integration Suite auf unterschiedlichen Hyperscalern betreiben und so bestehende Cloud-Strategien beibehalten sowie Compliance- und Performance-Anforderungen erfüllen.
Damit bleibt die bestehende Cloud-Strategie erhalten, und Workloads können flexibel verteilt und regulatorische Anforderungen weiterhin erfüllt werden.
Microsoft Azure
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Technische Basis und Voraussetzungen
Die SAP Integration Suite nutzt die Kernkomponenten der SAP Business Technology Platform (BTP) und integriert vorhandene Accounts und Services nahtlos. Unternehmen profitieren von einem einheitlichen Service-Erlebnis und klarer Governance.
- Einheitliches Service-Erlebnis: Benutzerverwaltung, Identity Management und Connectivity sind zentral organisiert.
- Zentrale Abrechnung & Governance: Verbräuche und Richtlinien werden plattformweit gesteuert.
- Transparente Kostenkontrolle: Nachvollziehbarer Verbrauch und Abrechnung im BTP Cockpit – in Echtzeit einsehbar.
Vorteile für Unternehmen
Hohe Transparenz
Kosten jederzeit
im BTP-Cockpit einsehbar
Skalierbarkeit
Erweiterung bei wachsendem Integrationsvolumen problemlos möglich
Zukunftssicherheit
Die BTP wird kontinuierlich um neue Funktionen erweitert
Flexibler Start
Proof-of-Concepts oder Pilot-Workloads ohne langfristige Bindung
Damit bietet die SAP Integration Suite auf der BTP eine zukunftssichere, modulare und transparente Plattform für moderne Integrationsszenarien – mit vollem Fokus auf Flexibilität, Governance und Effizienz im Betrieb.
Vergleich der Plattform-Elemente: BizTalk vs. SAP Integration Suite
Ein entscheidender Vorteil der SAP Integration Suite für Unternehmen, die bisher BizTalk genutzt haben, ist: Die Werkzeuge und Konzepte beider Plattformen ähneln sich stark.
Integrationsflüsse, Mapping-Funktionen, Adapter/Connectoren, API-Management und Monitoring existieren in beiden Systemen in vergleichbarer Form. Dadurch können bestehende BizTalk-Teams ihr Wissen weitgehend übertragen, was die Einarbeitung in die SAP Integration Suite erheblich erleichtert.
Element | BizTalk Server | SAP Integration Suite | Nutzen für BizTalk-Teams |
Integrationsfluss / Orchestration | Orchestrations mit grafischer Darstellung | iFlows – grafische Integrationsflüsse | Konzepte ähnlich, schneller Einstieg möglich |
Mapping / Transformation | BizTalk Mapper für XML/JSON/Flat File | Mapping-Funktionen für verschiedene Formate | Bestehende Mapping-Kenntnisse übertragbar |
Adapter / Connectoren | SAP, SQL, File, HTTP, SMTP etc. | SAP-Konnektoren, Cloud-/On-Premises-Adapter | Adapterprinzip ähnlich, erleichtert Migration |
API-Management | Eingeschränkt, zusätzliche Tools nötig | Integriertes API-Management | Modernere Umsetzung, Konzepte leicht verständlich |
Event Handling | MessageBox, Event-Driven Patterns | Event-basierte Flows, Messaging Services | Prinzipien der Event-Verarbeitung ähnlich |
Monitoring / Fehlerbehandlung | BizTalk Admin Console, Tracking | Web-basierte Dashboards, Alerts, Logs | Teams erkennen bekannte Konzepte wieder |
B2B / EDI | EDI, AS2, X12 | B2B Integration, EDI, IDoc | Standards identisch, schnelle Anpassung möglich |
BizTalk Server: BizTalk Mapper für XSLT/JSON/Flat File.
SAP Integration Suite: Mapping-Funktionen für verschiedene Formate.
Nutzen für BizTalk-Teams: Bestehende Mapping-Kenntnisse übertragbar.
BizTalk Server: BizTalk Mapper für XSLT/JSON/Flat File.
SAP Integration Suite: Mapping-Funktionen für verschiedene Formate.
Nutzen für BizTalk-Teams: Bestehende Mapping-Kenntnisse übertragbar.
BizTalk Server: SAP, SQL, File, HTTP, SMTP etc.
SAP Integration Suite: SAP-Konnektoren, Cloud-/On-Prem-Adapter.
Nutzen für BizTalk-Teams: Prinzip ähnlich – erleichtert die Migration.
BizTalk Server: Eingeschränkt; zusätzliche Tools nötig.
SAP Integration Suite: Integriertes API-Management.
Nutzen für BizTalk-Teams: Moderne Umsetzung, Konzepte leicht verständlich.
BizTalk Server: Messagebox, Event-Driven Patterns.
SAP Integration Suite: Event-basierte Flows, Messaging Services.
Nutzen für BizTalk-Teams: Prinzipien der Event-Verarbeitung ähnlich.
BizTalk Server: BizTalk Admin Console, Tracking.
SAP Integration Suite: Web-Dashboards, Alerts, Logs.
Nutzen für BizTalk-Teams: Teams erkennen bekannte Konzepte wieder.
BizTalk Server: EDI, AS2, X12.
SAP Integration Suite: B2B-Integration, EDI, IDoc.
Nutzen für BizTalk-Teams: Standards identisch – schnelle Anpassung möglich.
Die hohe Ähnlichkeit in den Werkzeugen und Konzepten reduziert die Lernkurve deutlich und erleichtert den schnellen, sicheren Umstieg von BizTalk auf die SAP Integration Suite.
Vorteile der SAP Integration Suite
Die SAP Integration Suite bietet Unternehmen eine moderne, cloud-native Plattform für nahtlose Systemintegration und ist damit ideal als Nachfolger für Microsoft BizTalk.
- Native SAP-Integration
Anbindung von S/4HANA, BW, SuccessFactors, Ariba via vorkonfigurierte Adapter/Content. - Cloud-native Architektur
Autoskalierung, hohe Verfügbarkeit und Multi-Cloud (Azure, AWS, GCP), ohne Infrastrukturpflege. - Hybride Szenarien
On-Premises und Cloud sicher verbinden – flexible, zukunftsfähige Integrationslandschaften. - Grafische Entwicklungsumgebung
iFlows, Mapping, Monitoring – intuitiv über benutzerfreundliche Tools. - Kosten-/Ressourceneffizienz
Weniger Wartung, transparente Abrechnung, hoher ROI durch effiziente Cloud-Nutzung. - Vertraut für BizTalk-Teams
Ähnliche Konzepte beschleunigen Umstieg und reduzieren Einarbeitung.
Weitere Informationen zur SAP Integration Suite finden Sie hier.
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Fazit
Die SAP Integration Suite auf der SAP BTP ist nicht nur funktional vergleichbar mit Microsoft BizTalk, sondern bietet darüber hinaus cloud-native Flexibilität, Multi-Cloud-Betrieb und moderne Integrationsfunktionen, die den Anforderungen einer hybriden IT-Landschaft gerecht werden.
Unternehmen mit SAP-Hintergrund profitieren insbesondere von:
- Bekannten Konzepten wie iFlows, Mapping, Adaptern und Monitoring
- Hybriden Integrationsmöglichkeiten zwischen Cloud- und On-Premises-Systemen
- Nutzung bereits lizenzierter SAP-BTP-Dienste für eine kosteneffiziente Modernisierung
- Zukunftssicherheit angesichts des End-of-Life von BizTalk Server
Für SAP-basierte Unternehmen ist die SAP Integration Suite somit eine strategisch sinnvolle Alternative, die eine schnelle Einarbeitung bestehender Integrations-Teams ermöglicht und gleichzeitig die Modernisierung der Integrationslandschaft im Zuge einer SAP-Cloud-Migration optimal unterstützt.
Als Integrationspartner mit tiefem Know-how in sowohl Microsoft BizTalk als auch der SAP-Integrationstechnologie können wir Unternehmen bei dieser Transformation gezielt und kosteneffizient begleiten – von der technischen Evaluierung und Migrationsstrategie bis hin zur Implementierung, Governance und Automatisierung. Damit schaffen wir einen reibungslosen Übergang in eine moderne, skalierbare und zukunftssichere Integrationsarchitektur.
FAQ: BizTalk → SAP Integration Suite
BizTalk erreicht sein Lebensende (EOL). Das erhöht Upgrade-/Betriebsrisiken, Skills werden knapper und neue Integrationsmuster (APIs, Events, Cloud) lassen sich in SAP IS schneller und sicherer umsetzen.
Ja. Sie deckt iFlows/Orchestration, Mapping, Adapter/Connectoren, API-Management, Events und Monitoring ab – also die zentralen BizTalk-Funktionen in modern, cloud-native auf SAP BTP.
Erfahrungsgemäß: Pilot 4–8 Wochen, mittlere Landschaft 3–6 Monate, komplexe Umgebungen 6–12+ Monate. Entscheidend sind Anzahl/Komplexität der Orchestrations, Mappings, Adapter und Non-Functionals (Security, HA, Monitoring).
Wir beraten Use-Case-basiert. In SAP-zentrierten Landschaften ist SAP IS meist erste Wahl. Wenn Anforderungen anders liegen, zeigen wir Alternativen auf – der Architektur-Check macht das transparent.
Konzepte sind sehr ähnlich – Wissen lässt sich übertragen. Wo sinnvoll, wiederverwenden (z. B. XSD/XSLT); sonst sauber refactoren auf iFlows/Artefakte.
Mehrstufiges Supportmodell (Hyper-Care → SLA-Support) bis 24×7 möglich; klare Reaktionszeiten (z. B. 8×5 bis Premium/Custom) und eingespielte Betriebsroutinen.
Hier gern mehr dazu erfahren.
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